News

Rotorwolken

Bei Föhn entstehen in der Luftströmung auf der dem Wind abgewandten Seite von Bergen (Lee) Schwerewellen. Auf den Wellenbergen entstehen oft die linsenförmigen Föhnwolken, unterhalb der Wellenkämme formieren sich walzenförmig rotierende turbulente Luftströmungen, die so genannten Rotoren. Diese stehenden Wirbel mit waagrechter Rotationsachse sind mit starken Turbulenzen durchsetzt und stellen vor allem für den Kleinflugverkehr eine

Fluctus – die Kelvin-Helmholtz-Wellen

“fluctus” (lat. Meereswoge)

Manchmal sehen Wolken aus wie Wellen, die auf dem Meer zu brechen scheinen. Diese so genannten Kelvin-Helmholtz-Wellen sind nach dem britischen Physiker, Mathematiker und Ingenieur Lord Kelvin (1824-1907) und dem deutschen Mediziner, Physiker und Mathematiker Hermann von Helmholtz (1821-1894) benannt. Kelvin (1871) und Helmholtz (1868) behandelten die Entstehung der Wellen in detaillierten Abhandlungen.

Uncinus

“uncus” (lat. Haken)

Uncinus ist eine Cirrusart (Ci unc) und beschreibt horizintal ausgedehnten streifen- oder büschelförmigen Cirrus mit Haken- oder Kommaform. Sie können sowohl nahezu parallel als auch fächerförmig verlaufen und haben oft einen gleichmäßigen Krümmungsradius.

Uncinus besteht aus Eiskristallen, die im oberen Troposphärenniveau wachsen. Die Hakenform entsteht durch Scherung während des Wachstums. Sie bleiben

Virga

– Fallstreifen –

Virga ist eine Sonderform, die vertikale Niederschlagsschleppe unterhalb von Wolken bezeichnet, wobei der Niederschlag nicht den Erdboden berührt.

Bei schwacher, großräumiger Hebung, sich abschwächender Front oder ausklingender Warmluftadvektion kommt keine Kondensation nach und die Wolke regnet sich selbst ab. Die Partikel verdampfen oder sublimieren auf dem Weg nach unten und erreichen nicht