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Sektion München

Heute möchten wir euch die Sektion München der DMG vorstellen. Unsere Sektion hat gut 230 Mitglieder, die sich mit großer Begeisterung für das Thema Meteorologie engagieren. Als Sektion München sind wir in ganz Bayern aktiv und gut vernetzt. Abwechselnd übernimmt eine Person aus der LMU, dem DLR und dem DWD den Vorstandsvorsitz, im Moment ist dies

Exkursion Rheinland – Ahrtal

Von historischen Fluten bis zu den Auswirkungen des Hochwassers von 2021 – Unsere Exkursion im Ahrtal! 🌊🌍

Unglaublich, erschreckend, informativ. So würden wir unsere Eindrücke beim Besuch des Ahrtals am 20.09. beschreiben. Gemeinsam mit der Sektion Rheinland begaben wir uns auf eine Exkursion durch die Zeit, um nicht nur das Hochwasser von 2021 zu verstehen, sondern

EMS 2023

In Bratislava fand das diesjährige EMS Annual Meeting vom 04.-09.09. unter dem Thema “Europe and droughts: Hydrometeorological processes, forecasting and preparedness” statt. Am Montagnachmittag gab es eine Eröffnungssession mit Preisverleihungen. Dabei erhielt jDMG-Vorsitzende Carola Detring den EMS Oustanding Contribution Award for early career scientists für ihr Engagement zum Aufbau eines europäischen Netzwerks junger Wissenschaftler:innen im Rahmen

DMG Kalender 2024

Der Meteorologische Kalender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) soll euch mit eindrucksvollen Fotos meteorologischer Phänomene durch das Jahr begleiten.
Dieser zweisprachige Kalender hebt sich von üblichen Fotokalendern deutlich ab: Die Motive der Vorderseiten werden allgemein verständlich erklärt und auf den Rückseiten wird eine Vielzahl fachlicher Themen in kurzen Texten und Abbildungen dargestellt.
Der Kalender entspricht damit

“Doch!”-Comics

Mit jeder Qualifikationsstufe sinkt der Anteil von Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) Fächern an den Universitäten. Obwohl rund 50 % aller Studierenden im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften in Deutschland weiblich sind, beträgt der Frauenanteil unter den Professorinnen nur 20 %. Dadurch fehlt in diesen Fächern ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis mit negativen Folgen für die

Staubwetterlagen – Wie kann Staub aus der Sahara bis nach Europa gelangen?

Heute lüften wir das Rätsel, wie es Saharastaub schafft, auf natürlichem Weg nach Europa zu kommen. Wenn es windig ist, werden in der Sahara Sand und Staub aufgewirbelt und bleiben wegen ihres geringen Gewichts lange in der Luft schweben. Bildet sich dann im Mittelmeerraum ein Tiefdruckgebiet, baut sich an seiner Vorderseite eine südliche Strömung auf. Der

Staubcirrus – Welche Auswirkungen kann Staub in der Atmosphäre haben?

Seit dem letzten Beitrag wissen wir, wie Staub aus der Sahara nach Europa kommt. Doch was hat der Staub bei uns alles für Auswirkungen? Neben den offensichtlichen wie einer verringerten Sichtweite und dreckigen Fenster- und Autoscheiben, kommt es in manchen Fällen auch zur Ausbildung eines sogenannten Staubcirrus. Dabei handelt es sich um einen großflächigen optisch dicken

Blutschnee – Ist das gefährlich?

Roter Schnee oder auch Blutschnee klingt zunächst gefährlich, ist jedoch eine relativ harmlose aber auch faszinierende meteorologische Erscheinung und unser heutiges Thema. Wie der Name schon verrät, tritt bei diesem Phänomen eine rötliche Verfärbung des Schnees auf. Der Grund dafür sind kleine mineralhaltige Wüstenstaubpartikel, die dem Schnee eine rötliche Verfärbung verleihen. Diese mikroskopisch kleinen und feinen

Lidar – Wie kann man Staub messen?

Das Leibniz Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) betreibt ein sogenanntes Lidar, das Laserpulse in den Himmel schickt und die Rückstreuung dieser misst. Damit können dann Aerosole und Hydrometeore (Wolkentröpfchen und Eiskristalle) gemessen werden. Und so wird dann auch der Staub aus der Sahara sichtbar. Diesen erkennt man im Rückstreudiagramm anhand der erhöhten Rückstreuung. Das Diagramm

Haboob – Wenn Staub plötzlich das Sonnenlicht raubt!

In trockenen Regionen der Erde sind sie vor allem in den Sommermonaten anzutreffen. Sie ziehen als Staubwand auf den Beobachter zu, verdunkeln den Himmel schlagartig und lassen die Sicht auf wenige Meter sinken. Die Rede ist von Staubstürmen, auch aus dem Arabischen als Haboob bekannt. In Wüsten oder trockenen Steppengebieten sind die Böden trocken und oft