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Beobachtungshinweise Winter

In der Meteorologie beginnt der Winter am 1. Dezember. Er umfasst somit die kompletten Monate Dezember, Januar und Februar. Phänologisch wird der Winter oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert, dem so genannten „Einwintern“.

Astronomisch und kalendarisch beginnt der Winter mit der Wintersonnenwende, dem Zeitpunkt, an dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der anderen

Blutschnee – Ist das gefährlich?

Roter Schnee oder auch Blutschnee klingt zunächst gefährlich, ist jedoch eine relativ harmlose aber auch faszinierende meteorologische Erscheinung und unser heutiges Thema. Wie der Name schon verrät, tritt bei diesem Phänomen eine rötliche Verfärbung des Schnees auf. Der Grund dafür sind kleine mineralhaltige Wüstenstaubpartikel, die dem Schnee eine rötliche Verfärbung verleihen. Diese mikroskopisch kleinen und feinen

Beobachtungshinweise Herbst

Am 1. September ist meteorologischer Herbstanfang. Die Tage werden nun rasant kürzer, am schnellsten verändert sich die Tageslänge am astronomischen Herbstanfang um die Zeit der Tages- und Nachtgleiche. Zum Herbstanfang am 22. oder 23. September beträgt die Abnahme der Tageslänge 3 Minuten und 22 Sekunden. Auch, wenn es tagsüber noch zu Sommertagen (≥ 25,0°C) kommen kann,

Beobachtungshinweise August

Hundstage

Seit 23. Juli bis zum 23. August befinden wir uns im Zeitraum der Hundstage, in welchem statistisch die heißesten Tage des Jahres auftreten. Denn obwohl die Sonne schon wieder sinkt, sind Erde, Atmosphäre und vor allem auch die Meere maximal aufgeheizt, so dass die Summe aus aktueller Einstrahlung und gespeicherter Wärme am größten ist. In

Beobachtungshinweise Juni und Juli

Sommeranfang in der Meteorologie, Astronomie und Phänologie

Aber wann beginnt denn nun der Sommer? Am 1. Juni, wie bei den Meteorologen üblich, um den 21. Juni zur Sommersonnenwende, oder dann, wenn die Sommerlinde blüht? Das kommt ganz darauf an, ob wir den Frühlingsanfang meteorologisch, astronomisch oder phänologisch bestimmen.

Ursache für die astronomischen Jahreszeiten ist die Schrägstellung der Erdachse

Barometer – Wie wird der Druck gemessen?

Kaum ein Wetterbericht lässt ihn unerwähnt: Den Luftdruck. Im Fernsehen machen sich Hoch- und Tiefdruckgebiete bei der allabendlichen Vorhersage die Landkarte streitig. Doch wie bestimmen wir den Luftdruck und warum ist er für die Meteorologie so interessant?

Ganz einfach ausgedrückt ist der Luftdruck an einem Ort das Gewicht, welches die Atmosphäre auf diesen Punkt ausübt. Und

Beobachtungshinweise Mai

Lostage / Bauernregeln

Zu den bekanntesten Lostagen im Mai gehören die Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia vom 11. bis 15. Mai. Bauernregeln wie „Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz“ und „Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie“ spielen auf die Nachtfröste an, die

Brockengespenst – Was macht ein Gespenst auf dem Brocken?

Heute erklären wir ein seltsames Phänomen, das ihr vielleicht schon mal selbst beobachten konntet: das Brockengespenst. Es tritt auf, wenn man z.B. auf einem Berg ist, die Sonne relativ tief steht und der eigene Schatten auf eine Nebel- oder Wolkenwand fällt. Der Schatten zeigt natürlich eine menschliche Gestalt, die jedoch durch den niedrigen Sonnenstand oft perspektivisch

Böenwalze – Wie entsteht eine Böenwalze?

Vielleicht hast du sie auch schon einmal gesehen: Eine unheimlich aussehende langgezogene Wolkenstruktur in aufziehenden Gewittern. Wie eine gigantische Walze rollt sie über die Landschaft und hat kräftige Sturmböen und Starkregen im Schlepptau. So eine Böenwalze oder auch Shelf Cloud kann eine beeindruckende Begleiterscheinung aufziehender Gewitterfronten sein. Ziehen die Gewitter schnell auf und in einer Linie,

Blitz – Wie entsteht ein Blitz?

Obwohl Blitze sehr häufig auftreten, gehören sie zu den weniger gut verstandenen Wetterphänomenen. Damit Blitze entstehen können, muss zunächst eine Ladungstrennung in der Gewitterwolke stattfinden. Es wird vermutet, dass beim Zusammenstoß von kalten, leichten Eiskristallen mit wärmeren, schwereren Graupelkörnern Elektronen an die Graupelkörner abgegeben werden. Die leichten, positiv geladenen Eiskristalle werden mit dem Aufwind nach oben