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Einstein Research Unit: Climate and Water under Change (CliWaC)

Reines Wasser ist elementar für menschliches Leben, natürliche und landwirtschaftlich genutzte Ökosysteme und für viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche. Der Klimawandel verändert sowohl die Verfügbarkeit als auch die Qualität von Wasser, insbesondere durch Veränderungen der Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen wie Dürren und Überschwemmungen. Dies birgt zahlreiche Risiken für alle Bereiche, in denen Wasser eine wesentliche

Lenticularis – An welcher Wolke erkennt man, dass es auf dem Berg windig ist?

Sind am Himmel langgestreckte Wolken in Form von klar begrenzten Linsen oder Mandeln zu sehen, kann man davon ausgehen, dass es auf den Bergen stürmisch ist. Denn solche Wolken sind ein Zeichen von Föhn, den wir euch auch bald mal erklären können. Wissenschaftlich nennt man diese Wolkenform Lenticularis (lat. „linsenförmig) und sie tritt hauptsächlich an Altocumulus

Im Halo gefangen und von „Ufos“ entführt…

von Michael Jung

Am 22.04.22 fand der erste Themenabend des Fachausschusses Amateurmeteorologie (AmMet) der DMG e.V. statt. Nach der Gründung des Ausschusses im Jahr 2019 und einem Wettertreffen im Zinnwald beim dortigen Verein sollten eigentlich weitere Veranstaltungen folgen, doch kleine Viren verhinderten dies über einen längeren Zeitraum.

Dann war die Idee geboren, mal etwas Online zu

Freie Universität Berlin

Der Arbeitsschwerpunkt an unserem Institut für Meteorologie wird auf das Verständnis atmosphärischer Prozesse gesetzt. Dazu wird das Wetter und Klima auf Zeitskalen von Stunden bis zu Jahrtausenden simuliert. Untersucht werden weit entfernte Geschehnisse in der oberen Atmosphäre bis hin zu lokalen bodennahen Prozessen.
Im Fokus steht dabei die Untersuchung der Zyklonenaktivität (z.B. Wachstumsbedingungen und Zugbahn) und

Kelvin-Helmholtz-Wellen – Wie entstehen die Wellen am Himmel?

Manchmal kann man ein besonderes Wolkenphänomen beobachten, dann sehen Wolken aus wie Wellen, die auf dem Meer zu brechen scheinen. Diese so genannten Kelvin-Helmholtz-Wellen sind nach dem britischen Physiker, Mathematiker und Ingenieur Lord Kelvin (1824-1907) und dem deutschen Mediziner, Physiker und Mathematiker Hermann von Helmholtz (1821-1894) benannt. Kelvin (1871) und Helmholtz (1868) behandelten die Entstehung der

D-A-CH 2022 – Bericht

Die D-A-CH 2022 fand dieses Jahr vom 21. bis 25. März an der Universität Leipzig statt. Mit über 460 Anmeldungen (davon 120 online & 30 Tagesgäste) gab es eine Woche voller Wissenschaft. Nach den regulären 3 Jahren D-A-CH-Pause, aber diesmal nach 2 Jahren Corona, war es mal wieder eine schöne Möglichkeit Kollegen:innen zu sehen und sich

Pileus – Was macht ein Hut auf einer Wolke?

Manchmal bilden sich auf Gewitter- oder auch kleineren Quellwolken (Cumulus) Hüte, die sich zum Teil mehrstöckig in die Höhe schrauben. Dieser „Wolkenkopfschmuck“ wird Pileus genannt. In Quellwolken herrschen häufig heftige Aufwinde, welche die Wolke nach oben wachsen lassen und damit auch die Luft über der Wolke anheben. Pileus-Wolken entstehen, wenn oberhalb der Cumulus-Wolke die Luft sehr

DMG Fachausschuss Hydrometeorologie

Der Fachausschuss Hydrometeorologie (FA HYMET) beschäftigt sich mit allen wasserbezogenen Fragestellungen im Kontext der Meteorologie. Zentraler Parameter ist dabei der Niederschlag, der in Meteorologie und Klimatologie die höchste raum-zeitlichen Variabilität hat und im Wertebereich von 0.1 bis 10000mm sechs Größenordnungen zur Erfassung benötigt. So ist die flächendeckende Erfassung und extremstatische Auswertung des Niederschlages bis heute eine

Mammatuswolke – Woher kommt der Name Mammatuswolke?

Mammatus (Mamma=lateinisch für Brust) sind beutelartige, nach unten hängende Wolken, die manchmal an der Rückseite von kräftigen Schauer- oder Gewitterwolken (Cumulonimbus) auftreten. Mammatuswolken sind seit ungefähr 100 Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Osthoff machte bereits 1906 statistische Aussagen über das Auftreten von Mammatus. Danach treten sie im Sommer zehnmal häufiger auf als im Winter. Über die

MeteoXchange ECS Conference 22 – Bericht

Das Projekt MeteoXchange haben wir euch bereits im August letzten Jahres vorgestellt. Wer noch nichts davon gehört hat, sollte sich unbedingt den Beitrag dazu ansehen. Denn nun hat MeteoXchange zum Abschluss der Projektlaufzeit am 17. und 18.03. die erste virtuelle und sehr internationale Early-Career-Scientist Konferenz ausgerichtet und bereits vorab einen Workshop „Presenting successfully at virtual conferences“