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Mit JUPITER und ICON – neuer Blick in die Klimazukunft hilft auch der Klimakommunikation

Der DWD benutzt das Atmosphärenmodell ICON für kurzfristige Wettervorhersagen. Am 05.09.25 nahm mit JUPITER am FZ Jülich ein leistungsfähiger Rechner seinen Betrieb auf und wird die Klimaprognose mit ICON signifikant verbessern: „Mit JUPITER können wir … die Klimazukunft mit der räumlichen Auflösung von etwa einem Kilometer simulieren“, erklärt Dr. Lars Hoffmann (JSC), Experte für Atmosphärenforschung und

Luftschadstoffe

Was atmen wir noch ein?

Neben Feinstaub gibt es zahlreiche weitere Luftschadstoffe, die unsere Atemluft belasten und teils unsichtbare Risiken bergen. Die wichtigsten Substanzen sind Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Kohlenmonoxid (CO) und Ozon (O3), die durch Industrie, Verkehr und Landwirtschaft in die Atmosphäre gelangen. Besonders Stickoxide entstehen in großen Mengen bei Verbrennungsprozessen in Fahrzeugmotoren und

Feinstaub – Wie verstaubt ist unsere Luft?

Jeder kennt das nie endende Problem mit dem Staub in der eigenen Wohnung. Kaum hat man gesaugt, sammelt sich in der Ecke schon wieder neuer Staub. Das überrascht jedoch nicht, denn Staub ist ein natürlicher Bestandteil der Luft und somit nahezu überall vorhanden. Als Feinstaub (im Englischen „particulate matter“) bezeichnet man die Partikel, die so klein

Sonnenflecken

Im letzten Beitrag haben wir Sonnenflecken erwähnt und die ein oder andere wird sich bestimmt gefragt haben: “Wieso hat die Sonne überhaupt Flecken?” ☀
Gute Frage! Die Antwort darauf ist nämlich wirklich spannend.
Kleine Warnung am Anfang: Sonnenflecken sieht man nicht mit dem bloßen Auge und auch so sollte man niemals direkt in die Sonne schauen.

Sonnenzyklus – Warum sollten wir die Sonne immer genau im Auge behalten?

Die Sonne ist der Motor für das Wetter und Klima auf der Erde. Sie liefert die Energie, welche die Atmosphäre antreibt, beeinflusst den Wasserkreislauf durch Verdunstung oder prägt, wie ihr in unserem letzten Post erfahren habt, die Jahreszeiten durch wechselnde Einstrahlung mit. Doch auch Schwankungen in der Sonnenaktivität, insbesondere der Schwabe-Zyklus, benannt nach dem deutschen Astronomen

Jahreszeiten – Warum ist es im Sommer eigentlich wärmer als im Winter?

Im Laufe eines Jahres umkreist die Erde die Sonne einmal vollständig. Für die Entstehung der Jahreszeiten ist wichtig, dass die Erde dabei nicht „aufrecht“ steht, sondern ihre Achse zur Rotationsebene geneigt ist. Der Äquator zeigt also nicht immer direkt zur Sonne. Stattdessen steht die Sonne entweder auf der Nordhalbkugel oder auf der Südhalbkugel im Zenit.

Klimawandel – Keeling Curve

Der letzte IPCC Bericht hatte eine deutliche Nachricht: Der Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung wird bestimmt durch den menschenverursachten Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Für viele von euch wird diese Erkenntnis nichts Neues sein. Aber auf welchen Daten beruhen eigentlich diese Aussagen zum CO2-Anstieg? Deshalb soll es in diesem Beitrag um die längste

Wetterbeobachtung – Wie lange reichen Wettermessungen zurück?

Das Wetter beschäftigt die Menschheit seit jeher. Unsere Lebensgrundlage, die Versorgung mit Nahrungsmitteln, ist direkt mit dem Wetter verknüpft. Lange Zeit war die Beobachtung des Wetters, um daraus auf seine Entwicklung zu schließen, eher subjektiv und nicht standardisiert. Versuche, die Wetterbeobachtung zu systematisieren, gab es schon früh. Mit der Erfindung und Weiterentwicklung von Messgeräten wurden

ENSO – „El Niño-Southern Oscillation“

Wie bringen der Junge und das Mädchen das Wetter durcheinander?

ENSO – „El Niño-Southern Oscillation“ – ist ein Klimaphänomen, das den Südpazifik und das globale Wetter beeinflusst. Sie beschreibt das Zusammenspiel zwischen El Niño, La Niña und neutralen Phasen. Der Name El Niño kommt aus dem westlichen Südamerika, da das Phänomen oft um Weihnachten auftritt und