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Satellitenmessung Wetter – Wie sieht unser Wetter aus dem Weltraum aus?

Die Daten von Wettersatelliten werden selbstverständlich auch für die Wettervorhersage genutzt. Überwiegend werden Bilder aus dem sichtbaren Spektrum ausgewertet. Das sind die Wellenlängen, die von unserem Auge wahrgenommen werden. Damit kann man Wolkenstrukturen und ihre Ausdehnung erkennen. Aber Achtung: wir sind es gewohnt, die Wolken von unten, also vom Erdboden aus zu sehen. Der Wettersatellit nimmt

Satellitenmessung Brand – Wie funktioniert die Feuerwache aus dem All?

Wenn ihr unseren letzten Beitrag gelesen habt, dann wisst ihr, dass die Erde rund um die Uhr von Satelliten überwacht wird. Dies hat zur Folge, dass wir immer häufiger werdende Gefahren wie lodernde Waldbrände oder schmelzendes Meereis stets aktuell verfolgen können. Doch wie messen unsere Augen aus dem All die Meereisbedeckung oder erkennen einen Waldbrand? Satelliten

Satelliten – Wer beobachtet uns aus dem All? 

Wettersatelliten umkreisen die Erde und werfen ständig ihre wachsamen Augen auf sie. Sie beobachten die Erde, vor allem die Atmosphäre, und sammeln jeden Tag enorm viele Daten. Durch Satellitenmessungen gibt es seit etwa 60 Jahren große Fortschritte in vielen Bereichen der Meteorologie. Grundsätzlich wird zwischen zwei Satellitenumlaufbahnen unterschieden. Sogenannte geostationäre Satelliten umrunden die Erde in 24

Saharastaubschlieren

Wenn ein kräftiges Tief über der Sahara den Staub bis in große Höhen aufwirbelt und mit einer südlichen Höhenströmung nach Deutschland transportiert, können hierzulande Saharastaubwolken entstehen. Zum einen kann der Staub selbst schlierig-wolkenartige dünne Gebilde an den Himmel zaubern, die vor allem bei tief stehender Sonne zu sehen sind und häufig in gelborangenes Licht getaucht werden.

Staubwetterlagen – Wie kann Staub aus der Sahara bis nach Europa gelangen?

Heute lüften wir das Rätsel, wie es Saharastaub schafft, auf natürlichem Weg nach Europa zu kommen. Wenn es windig ist, werden in der Sahara Sand und Staub aufgewirbelt und bleiben wegen ihres geringen Gewichts lange in der Luft schweben. Bildet sich dann im Mittelmeerraum ein Tiefdruckgebiet, baut sich an seiner Vorderseite eine südliche Strömung auf. Der

Staubcirrus – Welche Auswirkungen kann Staub in der Atmosphäre haben?

Seit dem letzten Beitrag wissen wir, wie Staub aus der Sahara nach Europa kommt. Doch was hat der Staub bei uns alles für Auswirkungen? Neben den offensichtlichen wie einer verringerten Sichtweite und dreckigen Fenster- und Autoscheiben, kommt es in manchen Fällen auch zur Ausbildung eines sogenannten Staubcirrus. Dabei handelt es sich um einen großflächigen optisch dicken

Staubteufel – Was sucht ein wirbelnder Teufel auf dem Acker?

Im Sommer und Herbst sind sie bei uns gelegentlich zu beobachten: Staubteufel. Ein Staubteufel, im Fachjargon Kleintrombe genannt, ist ein eher kleiner Wirbelwind und entsteht oft über abgeernteten Feldern. Diese haben eine dunkle Oberfläche und heizen sich daher bei starker Sonneneinstrahlung stark auf, sodass warme Luft in Blasen nach oben steigt. Vor allem bei allgemein windschwachen

Sturm-Skalen – Wie lange lebt ein Wirbelsturm?

Dazu müssen wir erst einmal klären, was ein Wirbelsturm überhaupt ist. Manche von euch denken jetzt vielleicht an einen Tornado und andere an einen Hurrikan. Das liegt daran, das der Begriff Wirbelsturm nicht eindeutig definiert ist. Jedes sturmartige Windsystem mit vertikaler Drehachse kann so bezeichnet werden. Damit umfasst der Begriff verschiedene Systeme, die sich nicht zuletzt

Sonnenscheindauer – Woher wissen wir, wie lange die Sonne geschienen hat?

Oder: Die Glaskugel – des Meteorologen Lieblingsinstrument?
Wettervorhersage ist ein Blick in die Glaskugel? Das mag einem manchmal tatsächlich so vorkommen. Aber wusstet ihr, dass die Glaskugel tatsächlich ihren Platz in der Meteorologie hat? Mit ihrer Hilfe kann man nämlich die Sonnenscheindauer messen. Dazu wird ein Papierstreifen in eine Haltevorrichtung gelegt, die um die Glaskugel

Schnee – Warum sieht jede Schneeflocke anders aus?

Schneekristalle bilden sich in Wolken, indem sich Wassermoleküle, die als Wasserdampf vorliegen, an Eiskristallen anlagern. Damit wachsen diese Eiskristalle und werden zu Schneekristallen. Die Form eines Schneekristalls hängt dabei ganz stark von den Bedingungen bei seiner Entstehung ab. Die wichtigste Rolle spielen Temperatur und vorhandene Feuchtigkeit in der Umgebungsluft. Je nach diesen Eigenschaften können Schneekristalle ganz