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Moazagotl-Wolke (oder „das Moazagotl“)

Von Hirschberg am Fuße des Riesengebirges (heute Jelenia Góra, Polen) wurden schon seit Jahrhunderten bei Leewetterlagen “stehende Wolken” (Lenticulariswolken) beobachtet. Einer Sage nach soll ein dort ansässiger Bauer namens Gotthelf Motz (auf Schlesisch „der Moaza Gotl“) ständig den Himmel beobachtet und vermutet haben, dass es eine besondere Bedeutung mit der Wolke haben müsse, die bei

Orografische Wolken

Orografische Wolken entstehen bei einer stabilen Wetterlage, wenn wellenartigen Luftströmungen auf einen Berg oder ein Gebirge treffen. Dabei steigt die Luft auf und kühlt ab. Die kühlere Luft kann nicht mehr den gesamten Wasserdampf aufnehmen, wie im warmen Zustand. Der überschüssige Wasserdampf kondensiert in Form von flüssigen Wassertropfen aus der Luftmasse, und es bildet sich eine

Gefallene Niederschläge

Sonstige Niederschläge

Niederschlag, den Erdboden nicht erreichend (Fallstreifen)

Diese Niederschlagsform ist erkennbar an Fallstreifen, die an der Wolke beginnen und oberhalb des Erdbodens enden.

Keine Intensitätsangabe

Niederschlag in ≤ 5 km Entfernung, Niederschlag in > 5 km Entfernung

Bei dieser Niederschlagsform erreichen die Fallstreifen den Erdboden. Es sind mehr oder weniger dunkle Streifen gegen

Polarbanden

Dies ist ein früher verwendeter Begriff für parallel verlaufende Cirruswolken-Streifen, die in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet sind. Da die Ursache dieser streifenförmigen Ausrichtung lange unklar war, wurde vor allem Anfang des 20. Jahrhundert zur besonderen Beobachtung und Dokumentation dieses Phänomens im Zusammenhang mit dem Wetterverlauf aufgerufen. Die Seite “museum-digital:brandenburg” enthält u.a. eine Sammlung von historischen Arbeitsanleitungen zum

Wolkenmeer und Wolkenfall

Als Wolkenmeer bezeichnet man eine oft kompakte Wolkendecke, die sich unterhalb eines Beobachters befindet. Es bildet sich im Allgemeinen bei Hochdruckwetterlagen, wenn sich bei einer Temperaturinversion die schwere Kaltluft in den Tälern sammelt. Die Luftfeuchtigkeit kann dabei den Sättigungspunkt erreichen und Kondensation führt zu einer gleichmäßigen Stratocumulus-, Stratus- oder Nebeldecke. Über dieser Schicht ist die Luft

Gefallene Niederschläge

Konvektive Niederschläge

Regenschauer

Regenschauer fallen aus konvektiver Bewölkung, oft Cumulonimbus, und stellen meist das Schmelzprodukt fester Niederschlagsformen dar. Leichte Regenschauer können auch bei hochreichenden Cumulus-Wolken (congestus) beobachtet werden.

Intensitäten

Schneeschauer

Schneeschauer ist eine Niederschlagsart der kälteren Jahreszeit, in der die 0 °C-Grenze weniger als 300 m über Grund liegt. Die Labilitätsenergie und damit

Asperitas

Asperitas ist eine hauptsächlich an Stratocumulus und Altocumulus auftretende Sonderform und sieht von unten betrachtet aus, wie eine aufgeraute wellige Meeresoberfläche.

Homomutatus

“homo” (lat. Mensch) und “mutatus” (lat. mutiert aus)

Mit Homomutatus werden Wolken beschrieben, die aus einer menschlichen Quelle entstanden sind (Homogenitus), sich aber zu einer natürlichen Wolke entwickelt haben. So werden Kondensstreifen von Flugzeugen nach einer gewissen Zeit von Höhenwinden deformiert und gehen nach und nach in Cirrus über. Dann werden sie als als normaler

Homogenitus

“homo” (lat. Mensch) und “genitus” (lat. entstanden aus)

Homogenitus beschreiben Wolken, die aus menschlichen Quellen, wie beispielsweise Kraftwerken entstehen. Diese werden als Cumulus homogenitus (Cu hogen) oder Stratus homogenitus (St hogen) klassifiziert.

Auch Kondensstreifen von Flugzeugen und Triebwerken gehören zum Wolkentyp Homogenitus. Sie entstehen durch den aus den Antrieben ausgestoßenem Wasserdampf (Oxidationswasser) und sonstigen kondensierbaren Abgasbestandteilen

Silvagenitus

“silva” (lat. Wald) und “genitus” (lat. entstanden aus)

Dieser Wolkentyp bildet sich über Waldgebieten mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit durch Verdunstung (Wasser wird zu Wasserdampf) oder Evapotranspiration (Verdunstung von Wasser aus Pflanzenblättern und Erde) nach Niederschlag oder über einem Küstengebirge.

Silvagenitus kommt überwiegend als Stratus (St sigen) vor, da dieser durch einen erzwungenen Anstieg des Taupunkts