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DACH 2022 jDMG Session

Die DACH Meteorologie Tagung im März 2022 fand in Leipzig statt. Dort wurde zu einer Session der jungen DMG eingeladen mit dem Titel “Tools zum wissenschaftlichen Arbeiten”. Es wurden Beiträge auf deutsch und englisch eingereicht. Hier sind einige der Beiträge auch weiterhin zugänglich:

Arktische Amplifikation – Warum erwärmt sich die Arktis schneller als der Rest der Welt?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Durchschnittstemperatur der Erde um etwa 1°C erhöht. Diese Erwärmung ist allerdings nicht überall auf der Erde gleich. In der Arktis ist sie viel stärker als über die Erde gemittelt, denn dort wird sie durch Rückkopplungen verstärkt. Eine wichtige Rolle spielt die Eis-Albedo-Rückkopplung. Meereis bedeckt einen großen Teil der Oberfläche

Podcast “Das Klima”

Der heutige Post stellt euch den Podcast “Das Klima” vor. Die Klimakrise ist umfassend und global. Sie hat Auswirkungen auf alle und alles und wird ohne Zweifel unser Handeln und unseren Alltag in den nächsten Jahrzehnten in sämtlichen Bereichen bestimmen. Darum ist es wichtig, ja sogar notwendig, dass möglichst viele Menschen über das Klima und die

Treibhausgas – Ist CO2 das einzige Treibhausgas?

Die kurze Antwort darauf ist: Nein.Doch wie immer sollt ihr ja etwas lernen, deswegen hier eine etwas längere Antwort.Unter Treibhausgasen versteht man jene Gase in unserer Atmosphäre welche zwar solare (von der Sonne kommende) Strahlung durchlassen, aber terrestrische (von der Erde kommende) Strahlung absorbieren.Viele von euch haben bestimmt schon von CO2 oder Kohlenstoffdioxid als Treibhausgas gehört,

Sektion Mitteldeutschland

Die Sektion Mitteldeutschland umfasst die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, und Thüringen. Sie hat aktuell 149 Mitglieder, darunter zahlreiche Studierende und eine sehr aktive jDMG. In Mitteldeutschland gibt es zahlreiche Universitäten, Behörden und Unternehmen, die sich mit Meteorologie, Klima und Umwelt befassen. Regelmäßige Exkursionen erkunden diese, so wurde 2019 das Umweltbundesamt in Dessau und 2021 das Bundesforschungsinstitut Kulturpflanzen

Klima – Wie schwankte das Klima in der Vergangenheit?

In der vergangenen Woche haben wir euch erklärt, woher Wissen über das vergangene Klima kommt. Und wie war es nun?Rekonstruktionen haben ergeben, dass das Klima in der Erdvergangenheit auf langen Zeitskalen extremen Veränderungen unterlag. Einerseits gab es Zeiten, zu denen die gesamte Erde eisfrei war und die Durchschnittstemperatur deutlich höher lag als heute. Das war z.B.

Wettermuseum Lindenberg

Das Wettermuseum Lindenberg, vereinsgeführt und gegründet im Jahr 2006, ist inzwischen im Teenager-Alter mit wachsendem Selbstbewusstsein, aber auch Wachstumsschmerzen. Insgesamt konnten wir in den 15 Jahren seit Gründung schon viel erreichen. Zunächst wollten wir zwei Denkmäler in Lindenberg retten, die etwa 400 m vom Richard-Aßmann-Observatorium des DWD entfernt standen und nach 1990 nicht mehr zum DWD

Proxys – Woher kennen wir das vergangene Klima?

Wettermessungen gibt es in ihrer heutigen Form seit etwa 100 bis 150 Jahren. Die ersten systematischen Beobachtungen reichen sogar bis ins 17. Jahrhundert zurück. Aber woher wissen wir, was in der Zeit davor war? Mangels direkter Messungen müssen wir uns auf indirekte Zeugen des vergangenen Wetters und Klimas verlassen, sogenannte Proxys.Ein eingängiges Beispiel sind Jahresringe von

Universität Hannover

Wir sind das Institut für Meteorologie und Klimatologie, kurz IMUK, und gehören zur Leibniz Universität Hannover. 

Unser Institut ist mit einer Messplattform, einem Strahlungslabor, sowie mit einem Zugriff zu einem Hochleistungscomputer ausgestattet. Zusätzlich stehen den Studierenden verschiedene Arbeitsplätze zur Verfügung.
Auch haben wir einen „Wetterraum“ (Foto 6), in welchem die Studierenden in dem Fach „Synoptik“ eine

Wetter & Klima – Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima?

Diese Frage wird vor dem Hintergrund des sich erwärmenden Klimas öfter gestellt, wir haben mal versucht sie in unserem ersten Erklärbild unterzubringen. Darin siehst du regnerisches Wetter, der Boden ist nass und voller Pfützen. Indirekt kannst du im Bild aber auch das Klima sehen: Die Gegend ist karg und nur wenige Kakteen und Sträucher bedecken den