EMS 2024

Anfang September durfte ich am EMS Annual Meeting in Barcelona teilnehmen. Schon allein der Veranstaltungsort war ziemlich beeindruckend. Die Universität ist ein sehr altes Gebäude mit grünen Innenhöfen, die auch bei 30° Außentemperatur angenehm waren. Das Kontakteknüpfen auf der Konferenz ist ziemlich einfach, weil es in den Pausen Snacks und Getränke gibt. Gespräche ergeben sich dabei ganz von alleine. Und zusätzlich gibt es einen extra Icebreaker für Early Career Scientists, um sich über all die Dinge auszutauschen, die einem wichtig sind, wenn man gerade erst mit der Wissenschaft angefangen hat.
Um die eigene Arbeit vorzustellen, kann man je nach Vorliebe zwischen einem Poster und einem Vortrag wählen und ich bin immer wieder begeistert, wie wohlwollend andere der eigenen Forschung gegenüberstehen. Das Feedback ist wertschätzend und Kritik war in meinem Fall immer respektvoll.

In diesem Jahr gab es drei verschiedene Exkursionen zu Orten, die für die Meteorologie relevant sind. Die erste Exkursion führte zum Fabra Observatory, in dem vom Stadtrand aus seit 1913 das Wetter über Barcelona beobachtet wird. Danach konnte man das Barcelona Supercomputing Center (#BSC) besuchen, einen Riesencomputer in einer alten Kapelle. Zuletzt wurde uns das Stormwater Reservoir unter der Stadt gezeigt.
Nach den langen Konferenztagen hat man die Chance, die Stadt kennenzulernen. Das ist in Barcelona natürlich super spannend mit dem Strand und den Bergen (mein Highlight: die Seilbahn auf den Montjuic und die Aussicht vom Berg Tibidabo)

/Feli macht gerade ein PhD-Studium im vierten Jahr und beschäftigt sich beruflich mit extremen Niederschlägen./

Text: F. Fauer
Bilder: F. Fauer & C. Detring