2. Fachtagung Hydrometeorologie


Die Tagung ist  auf 2021 verschoben.  Ein genauer Termin kann noch nicht genannt werden.

 

Tagungsort: Abteilung Meteorologie, des Instituts für Geowissenschaften (IFG) der Universität Bonn
Auf dem Hügel 20
53121 Bonn

Termine:

bis zum 15.04.2020: Einreichung von Beiträgen (Vortrag)

bis zum 23.04.2020: Entscheidung über Annahme der Beiträge

bis zum 30.04.2020: Bereitstellung der extended Abstracts

Per E-Mail an fahymet@dmg-ev.de mit CC an andreas.becker@dwd.de mit Angabe des gewünschten Themas

Themenübersicht (und ihre Paten)

T1: Moderne Niederschlagsüberwachung (Prof. Clemens Simmer, Uni Bonn)

 Verknüpfung von Radardaten mit Daten polarumlaufender Satelliten

  • Satelliten stellen bereits heute eine lange Reihe an Niederschlagsbeobachtungen dar
  • Technische Entwicklungen, besonders in den letzten Jahren, ermöglichen heute besseren Vergleich von Radardaten polarumlaufender Satelliten mit bodengebundenen Radardaten
  • Satellitendaten können in Zukunft als zusätzliches Hintergrundfeld des Niederschlags zur Korrektur (besonders Dämpfung) oder Aneichung verwendet werden
  • Beispiel: Verifikation modernster hoch-auflösender (pol-umlaufender-)satellitengestützter GPM DPR[1] Messungen mit der quantitativen Niederschlagsüberwachung des DWD basierend auf dem RADOLAN Verfahren (V. Pejcic)

 T2: Bemessungsniederschlag (Thomas Junghänel, DWD Abteilung Hydrometeorologie (HM))

  • aktueller Stand zur Weiterentwicklung von KOSTRA-DWD
  •  kurzer Zeitreihen – Fluch oder Segen?
  • Aufarbeitung historischer Daten Niederschlagsdaten
  • synthetische Niederschlagsreihen
  • Bemessungsniederschläge im Klimawandel – instationäre Schätzung?
  • Bemessungsniederschläge auf Basis von Wetterradardaten?

 T3: Muster von konvektiven Ereignissen + Schadenspotential (Christoph Brendel, DWD Abteilung HM)

  • Konvektionspotential und Starkregen-Ereignisdokumentation derzeit aktuelles Forschungsthema auch auf Länderebene
  • Wichtiger Baustein in Risikokommunikation
  • IVS Sturzfluten
  • Beispiel: Muster und Schadenspotenzial konvektiver Unwetter (C. Brendel)

 T4: Potentiale von Wetterradardaten bei der

(a) klimatologischen Auswertung (Dr. Tanja Winterrath, Dr. Katharina Lengfeld, DWD Abteilung HM)

  • Datengrundlage (Radar und Stationen) ist hervorragend geeignet für Auswertungen
  • Ansätze sind vielversprechend
  • Beispiel: Umfassende Katalogisierung von Starkregenereignissen (Katharina Lengfeld)

(b) Wettervorhersage und Beratung (Dr. Christoph Gebhard, Dr. Detlev Majewski, DWD Abteilung FE)

  • Radarnowcastingprodukte schließen Lücke zwischen Analyse und Kurzfristvorhersage
  • Besonders im Bereich der Wasserwirtschaft und der Hochwasservorhersage anerkannt
  • Großer Nutzen in der Datenassimilation für Numerische Wettermodelle zur Wettervorhersage
  • Integriertes Vorhersagesystem (IVS) Unwetter des DWD

 T5: Prozessverständnis zur (Super-)Clausius-Clapeyron Temperatursensitivität (Prof. Bodo Ahrens, Amelie Krug, Christopher Purr, Goethe-Uni Frankfurt)

Hier sind Arbeiten zu einem verbesserten Prozessverständnis der Clausius-Clapeyron Temperatursensitivität sehr willkommen. Diese können sowohl auf Messungen als auch auf Modellsimulationen beruhen

[1] GPM DPR: Global Precipitation Monitoring DPR