Geschichte

Als wissenschaftliche Gesellschaft blickt die DMG auf eine weit über hundertjährige Geschichte zurück. Sie knüpft an die Tradition der im Jahre 1883 gegründeten „Deutschen Meteorologischen Gesellschaft“ an. Nach 1945 waren in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands vier regionale meteorologische Gesellschaften entstanden. Am 27. März 1974 schlossen sich diese zu einem eingetragenen Verein, der „Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V.“ (DMG) zusammen. Diese neue DMG ist Rechtsnachfolgerin des bereits im Jahre 1964 gegründeten „Verbandes Deutscher Meteorologischer Gesellschaften“. Am 27. Juni 1991 erfolgte die Vereinigung mit der „Meteorologischen Gesellschaft“ der (ehemaligen) DDR.

Anlässlich der Festveranstaltung „125 Jahre Deutschen Meteorologische Gesellschaft“ 2008 wurde die Geschichte in einer Reihe von Ansprachen und schriftlichen Beiträgen ausführlich beschrieben. Die Artikel sind in einem Sonderband der „Annalen der Meteorologie“ (Heft 43), die vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben werden, abgedruckt.

Die nachfolgend aufgeführten Beiträge dieses Sonderbandes, die die Geschichte von 1883 bis 1999 detailliert beschreiben, wurden freundlicherweise als Online-Versionen vom Deutschen Wetterdienst zur Verfügung gestellt:

1883-1889: Gründung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (Ära Neumayer)

1989-1907: Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft im Übergang ins 20. Jahrhundert – Ära Bezold (1889–1907) in der Reichshauptstadt Berlin

1907-1923: Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft unter der Leitung von Gustav Hellmann

1923-1954: Beständigkeit in schweren Zeiten – Ära Schmauß in München

1957-1990: Die Meteorologische Gesellschaft (in) der DDR – Ein Rückblick

1945-1990: Chronik der Meteorologischen Gesellschaften in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1990

1990-1999: Vereinigung der Meteorologischen Gesellschaft der DDR (MG) mit der DMG bis hin zur Gründung der EMS – Berichte von Zeitzeugen

Der Gesamtband mit weiteren interessanten Beiträgen kann beim Deutschen Wetterdienst, der auch über das Urheberrecht (insbesondere zur Vervielfältigung und zum Vertrieb) verfügt, käuflich erworben werden (www.dwd.de/bibliothek).